Der neue Mac Pro analysiert

Gestern hat Apple den neuen Mac Pro angekündigt, auf welchen alle so scharf sind. Außerdem hat Apple die Preise dieser ominösen Röhre angekündigt.

Die Daten des $2999 Mac Pros:

  • 3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5
  • 12 GB DDR3 ECC Speicher mit 1866 MHz
  • Dual AMD FirePro D300 mit jeweils 2 GiB VRam
  • 256 GB PCIe basierter Flash-Speicher

 

Die Daten sind leicht in die einzelnen Komponenten zu zerlegen.

Der CPU ist ein Intel Xeon E5-1620 v2, also ein Ivy Bridge – EP mit Sockel 2011
Der RAM ist DDR3 ECC Speicher, allerdings mit 1866 MHz. Diesen findet man so nicht im Einzelhandel, auch die Kit Größe von 12 GiB ist sehr ungewöhnlich, da man diese nicht im Dual- oder Quad Channel betreiben kann. Daher greife ich hier zu einem 16 GiB Kit von G.Skill mit DDR-1866 und CL9 Latenzen.
Die GPU ist eine AMD FirePro 3D V7900.
Bei den PCIe SSDs würde ich zu OCZs RevoDrive Serie greifen, bzw die Preise sehr ähnlich einschätzen. Diese gibt es allerdings in PCIe 1.0 und PCIe 2.0 Variante.

Das Mainboard, welches von Apple zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit selber entworfen wurde, wird hier durch ein Gigabyte GA-X79-UP4 ersetzt.
Das Netzteil werde ich durch ein Enermax Platimax mit 600W ersetzen.

 

Die Komponenten einzeln aufgelistet:
Intel Xeon E5-1620 v2
G.Skill Vengeance 16 GiB DDR3 1866 MHz RAM
2x AMD FirePro 3D V7900
OCZ RevoDrive 3 240 GB
Gigabyte GA-X79-UP4
Enermax Platimax 600W

 

Macht unter dem Strich einen Preis von ca. 2500€. Ohne Gehäuse! Ganz genau kann man den Preis nicht bestimmen, denn einige der Komponenten sind eben nicht erhältlich in der Form wie sie im Mac Pro Verbaut sind. Ich muss zu geben, das Angebot von Apple ist dieses mal gar nicht so schlecht, wie erwartet. Die iMacs oder MacBook Pros sind in der Hinsicht einiges über dem rohen Hardware Preis des Systems.

 

Wer sich einen Mac Pro nachbauen möchte, kann hier den Einkaufskorb auf Geizhals einsehen.

 

Vergleich zu Apples Mac Pro

Apples Mac Pro hat 6x Thunderbolt Anschlüsse, während unser Mac Pro keine Besitzt. Allerdings in Anbetracht der Verfügbarkeit von Thunderbolt Zubehör, ist es definitiv zu verschmerzen.
Apples Mac Pro kommt in einem einmaligen Design und Gehäuse. Aktuell ist mir kein Computer bekannt, der ähnlich Stark und Kompakt ist. Außerdem ist mir kein weg bekannt, den in der Kompaktheit irgendwie nachzubauen.
Apples Mac Pro hat nur 12 GiB RAM, unser hat jedoch 16 GiB RAM.
Apples Mac Pro ist nur schlecht aufzurüsten, unser jedoch hingegen mit einigen Handgriffen.
Apples Mac Pro ist in keiner weise unserem Mac Pro in Kühlung oder Lautstärke überlegen. Mit ein paar Handgriffen, Leisen Lüftern, CPU Cooler und gutem Case ist unserer Flüsterleise und unhörbar (würde jedoch bestimmt noch einmal um die 200€ mehr kosten).

 

Um ihn zu vervollständigen würde ich vorschlagen alles in ein Bitfenix Shinobi (ca. 60€) zu Verbauen. Den CPU mit einem Kühler, wie z.B dem Thermalright Macho (ca. 40€) auszustatten und zwei BeQuiet Silent Wings (je ca. 20€) einzubauen. Würde also ca. 140€ an zusätzlichen Kosten verursachen, welche den Mac Pro auf rund 2700€ stemmen.

 

Hoffe es hat euch etwas über den neuen Mac Pro aufgeklärt und die Möglichkeit ihn nachzubauen, wobei ich diese in diesem Fall nicht empfehlen würde. Ich würde das Original Kaufen. Allerdings bin ich mit meinem noch zufrieden, er hat, bis auf die GPUs, ähnliche Leistungswerte.

Witziges aus dem Support

Ja, ich lebe noch, blogge zwar auf diesem Blog nicht wirklich, aber ich lebe noch.

Heute habe ich mich prächtig Amüsiert, als ich einer Support Anfrage bezüglich meiner Android app geantwortet habe. Und genau diese
möchte ich euch nicht vorenthalten.

 

Hallo,

der Datenverbrauch ist vollkommen normal.
Ich habe nachgeschaut, der Antenne Bayern Stream sendet mit einer Bitrate von 128 kbit/s.

4 x 15 Min = 60 Minuten Pro Tag.
5 x 60 Minuten = 300 Minuten in der Woche.

300 Minuten = 18000 Sekunden.
128 Kilobit pro Sekunde x 18000 Sekunden = 2304000 Kilobit in 18000 Sekunden.

2304000 Kilobit ~= 281,25 Megabyte.

 

Da sind 150MB Daten sogar noch zu wenig.
Um auf ca. 140,625 MB Daten zu kommen, müssten sie einen 64 kbit/s Stream hören, welches ich persönlich meinen Ohren nicht antun würde.

 

Ich hoffe ich konnte ihnen Verdeutlichen wie viel Daten wirklich durch das Handy gehen müssen, um ihnen den Stream in anständiger Qualität wiederzugeben.

Kleine Anmerkung am Rande, normal hört man Musik mit ca. 256 kbit/s bis 320 kbit/s.

Zu ihrem anliegen bezüglich der Batterie, die Batterie Verbrauchs anzeige, zeigt ihnen nur den Prozentualen Verbrauch zum Gesamt verbrauch in der Zeit an, und da sind 20% auch noch ein guter Wert. Da dauerhaft die CPU zu einem kleinen Teil Arbeiten muss und das Modem dauerhaft Daten aus dem Internet nachladen muss, ist Streamen von Medieninhalten auf Mobiler Basis nicht grade Akku schonend.

 

On 25.09.2013, at 22:33, xxxxx wrote:

Hallo,

Ich nutze ihre App jetzt schon echt lange. Auf meinen aktuellen Telefon (Xperia Z mit T-Mobile) verhält sie sich in Punkto Datenverbrauch und Akkuverbrauch allerdings extrem verschwenderisch.

An 5 Tagen für je 4x je 15min Antenne Bayern hören, sollten keine 150MB Daten verbraucht werden. An Akku waren es jeweils 20% (zumindest der Mediaserver – Prozess).

Wie kommt das denn?
MfG xxxxx

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Das Gewinnspiel (http://it-runde.de/9700/3-jahre-it-runde-de-gewinnspiel) ist, wie jedes Jahr, wieder mit reichlich preisen gesegnet. Viel Spass beim mitmachen!

 

Ich hab auch schon meinen Beitrag zur IT-Runde.de geleistet, mit einem Gastartikel über die CeBit (hier!).

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